Pure Island Feeling | Maui, Hawai'i

Maui - Hawai'i.

Wunderschöne Strände, atemberaubende Sonnenuntergänge, einzigartige, tropische Wälder und der beeindruckende Vulkankrater ließen uns diese Insel lieben lernen. Auch wenn unser Besuch nun schon etwas her ist, erinnere ich mich noch immer an das Rauschen des Meeres, welches uns für acht beispiellose Tage jeden Morgen geweckt hat.

Maui ist die zweitgrößte der Hawai’i – Inseln und liegt mitten im Pazifischen Ozean. Die Insel gehört zum US-Bundesstaat Hawai’i. Vom Flughafen in Kahului aus sind es ca. 30 min Autofahrt zu unserem Traumhotel, dem Hyatt Regency Maui in Lahaina. Bei unserer Ankunft erhalten wir die für Hawai’i so typische Blumenkette, welche einfach wunderbar duftet.

 

Die Aussicht aus unserem Zimmer auf das Meer und die Hotelanlage ist ebenso beeindruckend wie der erste Spaziergang durch die Anlage selbst. Direkt am Meer gelegen, am Ka'anapali Beach, können wir auch gleich unsere Zehenspitzen in den Pazifischen Ozean tauchen. Um die Insel besser zu erkunden mieten wir ein Auto. Zu unserer großen Enttäuschung kann uns die nette Dame am Schalter leider nur mehr einen Mustang anbieten. Was haben wir uns über dieses Pech geärgert. (Ironie-Ende) Als wir das Auto am Parkplatz entdecken, stellen wir auch noch fest, dass es sich um ein Cabrio handelt!

 

Lahaina und Kapula Bay Beach

Unsere erste Ausfahrt führt uns in die „Innenstadt“ Lahaina. Wir schlendern an der Strandpromenade entlang, genießen den Schatten unter dem großen Bayan-Tree und probieren Root-Beer in einer entzückenden Bar. Wir besuchen noch eine kleine Bucht, Kapula Bay Beach, genießen die Sonne und das klare Wasser. Und als ob dieser Tag nicht schon schön genug wär’, treffen wir auch noch unsere erste Schildkröte.

 

Road to Hana

Ebenso empfehlen kann ich eine Fahrt auf der berühmten Panoramastraße, dem Hana Highway. Die Road to Hana ist eine zweispurige und kurvenreiche Straße, welche von Kahului aus über ca. 80 km nach Hana führt. Entlang der von dichtem Urwald überzogenen Strecke können wir immer wieder die atemberaubende Aussicht über die Nordküste Maui’s und auf das Meer genießen. Jede Abzweigung birgt kleine Wasserfälle und stille Teiche. Den ersten Stopp legen wir ein, um zu den Twin-Falls zu wandern. Auf dem Weg durch den dichten Urwald sind wir nicht ganz allein. Bis zu den Wasserfällen selbst schaffen wir es aber nicht, da der Weg zum Schluss ziemlich überflutet ist. Den nächsten Halt legen wir im „Garden of Eden“ ein. Der Eintritt von 15$ pro Person ist heftig, der Spaziergang durch den wunderbar angelegten und gepflegten Garten mit seltenen Pflanzen jedoch sehr schön.

Ein absolutes Highlight auf dieser Strecke ist der Wai’anapanapa State Park. Ein Strand aus pechschwarzer Lava, an den das Meer brandet. Kleine, sogenannte „Blow holes“ (Lavahöhlen) umgeben die Bucht und locken zum Entdecken an. Auf der Rückfahrt machen wir noch einen Halt bei Pua’a Ka’a. Ein schöner Wasserfall mit kleinem Teich, der zum Verweilen und Baden einlädt.

 

Haleakala National Park – Vulkan-Krater und Pipiwaii Trail

Der Wecker klingelt um 2 Uhr früh. Wir wollen den Sonnenaufgang am Vulkan-Krater erleben und dazu muss man auch im Urlaub mal früher raus! In einer langen Autokolonne schlängeln wir uns über 60 km und unzählbar viele Serpentinen an der Flanke des Mt. Haleakala bis auf 3000 m Höhe hinauf. Beim Aussteigen macht sich der rasante Höhenanstieg bei mir leicht bemerkbar. Der Sternenhimmel lässt mich den Schwindel aber schnell vergessen. Gemeinsam mit den ungefähr 200 anderen Menschen suchen wir uns am Rand des Vulkankraters den perfekten Platz um den Sonnenaufgang zu genießen. Um ca. 6 Uhr hat sich die Sonne durch die Wolken über den Kraterrand hinaus gekämpft und erwärmt nun die karge Landschaft. Wir bleiben noch für ein paar Fotos und einen Besuch im Visitor-Center. Bei der Abfahrt bewundern wir wie sich die Vegetation mit absteigender Höhe verändert. Beim Frühstück in der Kula Lodge genießen wir einen atemberaubenden Ausblick auf den nördlichen Teil der Insel Maui. Wer die Insel Maui besucht sollte sich diesen einzigartigen Sonnenaufgang auf keinen Fall entgehen lassen!

 

Der Pipiwaii Trail ist ein ca. 6,5 km langer Wanderweg welcher teilweise durch einen beeindruckenden Bambus-Regenwald bis hin zu einem 120 m hohen Wasserfall, den Waimoku Falls, führt. Der Ausgangspunkt dieses Trails befindet sich in Kipahulu, ca. 10 km südlich von Hana, daher nehmen wir erneut diese schöne Panorama-Straße und die gut 4 Stunden Fahrt in Angriff. Das erste Highlight des Pipiwaii Trails ist der riesige Banyan Tree, welcher sein Netz aus Luftwurzeln über einen großen Teil des Weges spannt. Der Ausblick auf die braunen, dreckigen Makahiku Falls, ein ca. 60 m hoher Wasserfall, lässt uns verstehen warum die Ohe’o Gulch Pools gesperrt sind. Nachdem wir den dichten Wald hinter uns gelassen haben, gelangen wir endlich in den Bambus-Regenwald, welcher teilweise mit Holzstegen ausgelegt ist. Es zieht sich noch etwas bis wir vor den beeindruckend hohen Waimoku Falls stehen. Nun beginnt es auch, wie es sich für einen tropischen Regenwald gehört, anständig zu Regnen. Überraschenderweise macht mir das überhaupt nichts aus. Es gehört eben zu diesem Erlebnis dazu. Das ganze Abenteuer entwickelt sich aber nun zu einer sehr matschigen Angelegenheit. Auf dem Rückweg zum Auto versuchen wir einfach nur nicht zu oft in die kleinen Matsch-Bäche zu treten, die sich nun auf dem Wanderweg gebildet haben. Durch und durch nass aber total glücklich, dass wir diese Wanderung geschafft haben, gelangen wir zum Auto zurück.

Warum man die „Road to Hana“ auch als „Hölle auf Rädern“ bezeichnet erfahren wir bei unserer Rückfahrt. Die Unwetter- und Flutwarnung habe ich bereits aufs Handy geschickt bekommen und wie aus dem Nichts sind wir mitten im tropischen Regen. Es prasselt geradezu auf die Windschutzscheibe, oft sehen wir gar nichts und fahren daher sehr langsam. Solche Wassermassen an Regen habe ich noch nicht erlebt. Die Straße ist streckenweise überflutet, braune Wassermassen schießen über die Brücken, Steine und Muren blockieren teilweise die Straße. Trotz, sage und schreibe 34 Mückenstichen, die ich als Souvenir aus dem Regenwald mitbringe (mein Mann übrigens keinen einzigen), des Unwetters auf der Rückfahrt und des matschigen Abenteuers auf der Wanderung selbst, empfehle ich jedem der Maui besuchen sollte diesen Ausflug. Es ist ein wahrlich einzigartiges Erlebnis! Die Stimmung im Bambus-Regenwald ist unbeschreiblich, hier lässt einen Mutter Natur wiedereinmal über ihre Schönheit staunen!

 

Makena Beach in Wailea

Noch ein letzter Ausflug bevor wir das Auto wieder zurückgeben und nur mehr Pool und Hotel genießen. Daher zieht es uns an die Südwestküste der Insel. Sie soll die größten und schönsten Strände aufweisen. Wir werden nicht enttäuscht. Der Makena Beach wird auch Big Beach genannt. Der breite Sandstrand mit glasklarem, türkisblauem Wasser ist bekannt für seine großen Wellen. Dieser Brandung könnten wir ewig zuschauen.

 

Die letzten paar Tage verbringen wir, wie schon erwähnt, in der Hotelanlage und am Pool. Das Hotel verfügt gleich über mehrere Pools und eine Pool-Bar die sich in einer künstlich angelegten Grotte befindet. Außerdem darf man die vier weiteren Pools des Hyatt Residence Clubs mitnutzen. Genügend Platz zum Entspannen also.

Das beste Restaurant Maui’s haben wir zum Glück auch direkt im Hotel. Das „Japengo“ bietet japanische Küche und unbeschreiblich gutes Sushi, es gibt nirgedwo ein vergleichbares, möchte ich behaupten. Wir bevorzugen einen Platz an der Sushi-Bar, da uns dort ein eigener Sushi-Koch zuerst perfekt berät und dann natürlich unbeschreiblich gutes Sushi zubereitet.

Unseren letzten Abend auf Maui verbringen wir wie üblich am Strand, wo wir noch einmal den farbenfrohen und atemberaubenden Sonnenuntergang genießen.



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